Auf gute Nachbarschaft

Die Mischung macht die Würze. Das gilt auch für deinen Gemüsegarten. Durch Mischkulturen sorgst du nicht nur für Abwechslung in deinem Gemüsebeet und auf deinem Teller, sondern Pflanzen in Mischkulturen können sich auch positiv bedingen und so gegenseitig dafür sorgen, dass sie sich prächtig entwickeln. Umgekehrt können sie sich auch gegenseitig schlecht beeinflussen. Darum ist es sehr wichtig, dass du dich, bevor du deine Mischkultur anlegst, genau darüber informierst, welche Nachbarn gut zusammenpassen und welche nicht.

Was bewirken Mischkulturen?

Zu den Vorteilen von Mischkulturen gehören, dass du dafür sorgst, dass deine Pflanzen nicht um Nährstoffe konkurrieren müssen. Auch können sich in Mischkulturen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten schlechter ausbreiten. 

Partnerwahl

Wichtig bei Mischkulturen ist die richtige Wahl der Partner. Dabei gilt es nicht nur zu beachten, dass du Pflanzen auswählst, die nicht um Nährstoffe konkurrieren. Auch die Wuchsformen der Pflanzen solltest du unbedingt beachten. Wenn du zum Beispiel Porree pflanzen willst, passt Knollensellerie sehr gut dazu. Der „schlanke“ Porree ist sehr platzsparend und kann somit etwas dichter an den Knollensellerie gepflanzt werden. Manche Pflanzen kommen auch nicht mit den Ausscheidungsprodukten ihrer Nachbarn zurecht.

Du merkst: eine gute Mischkultur zu erstellen, kann bisweilen etwas knifflig sein. Als Tipp raten wir dir, eine Anbauskizze anzufertigen. Diese kannst du dann auch im nächsten Jahr als Grundlage benutzen, wenn du neu planst. Denn es ist nicht ratsam, jedes Jahr die gleichen Pflanzen an der gleichen Stelle anzubauen. Damit der Boden sich erholen kann, solltest du beispielsweise Tomaten nicht immer an die gleiche Stelle setzen. Sie sind nährstoffhungrige Pflanzen und laugen den Boden aus.

Hier haben wir für dich eine Tabelle zur Orientierung herausgesucht, mit guten und schlechten Nachbarn. Gerne beraten wir dich aber auch bei uns im Markt.

Tabelle zum Download