Hier geht es um Wasser sparen...

Wasser ist eine der wichtigsten Bestandteile unseres Lebens und entsprechend sorgsam sollten wir mit dem Verbrauch dieses Wundermittels umgehen – vor allen Dingen natürlich mit unnötigem Verbrauch. 

In erster Linie gilt auch hier – am meisten spart man Wasser, dass man nicht verbraucht. Klar ist aber auch, dass in unserem täglichen Ablauf immer und immer wieder Wasser benötigt wird – und dabei am allerwenigsten als Getränk. In erster Linie verbrauchen wir Nutzwasser – die Toilette z. B. benötigt im Durchschnitt knapp 40 Liter am Tag, die Waschmaschine knapp unter 20 Liter und unsere Hygiene (Duschen, Baden etc.) rund 50 Liter – wohlgemerkt täglich und pro Person.

Das läppert sich natürlich zusammen – und deshalb können schon kleine Veränderungen am Verhalten – und der Einsatz von einfachen Techniken – stark kostensparend sein.

 

Doppelt sparen...

Wenn man ans Wasser sparen denkt, hat man in erster Linie zum Beispiel eine randvoll gefüllte Badewanne im Kopf, oder auch einen tropfenden Wasserhahn (ein tropfender Wasserhahn verbraucht übrigens ca. 12 Liter Wasser am Tag = knapp 4.400 Liter im Jahr!).

Da ist aber dann ja leider noch nicht Schluss mit Geld verschwenden – das unnötig verbrauchte Wasser zahlt man ja doppelt – einmal direkt für den Wasserverbrauch und dann auch noch mal bei den Abwassergebühren, die ja auf Basis des Wasserverbrauchs berechnet werden. Einmal weniger Wasser verbrauchen spart also doppelt!

Armaturen...

Alle Wasserhähne in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus können unkompliziert und einfach mit Durchflussbegrenzern ausgerüstet werden. Das ist im Prinzip nichts anderes, als eine Düse, die dem Wasserstrahl Luft beifügt und so den Wasserdurchfluss konstant reduziert. Und zwar ohne Komfortverlust. Manche empfinden den mit Luft gemischten Wasserstrahl sogar als deutlich angenehmer, als das „reine“ Wasser.

Gleiches gilt für spezielle Duschköpfe, in die Durchflussbegrenzer bereits integriert sind und die durch entsprechende Düsen ein besonders angenehmes Duscherlebnis vermitteln.

Toilette...

Mit dem richtigen Spülkasten kann der Wasserverbrauch Ihrer Toilette um bis zu 50% reduziert werden!  Die komfortable Lösung dafür sind Spülkästen, die eine Stopp-Taste haben, mit der man den Wasserdurchfluss immer selbst manuell regulieren kann. Die „kleinere“ Alternative dazu sind Spülkästen, die zumindest auf zwei Mengen – für das kleine und das große „Geschäft“ – begrenzt sind. Wenn Sie nicht in einen neuen Spülkasten investieren möchten, lässt sich Ihr bisheriger Spülkasten ggf. durch ein Gewicht nachrüsten, das dafür sorgt, dass die Spülung nach dem Loslassen der Spültaste beendet wird.

Regenwasser nutzen...

Um Regenwasser nutzen zu können, braucht es nicht gleich eine komplette Regenwasser - Auffanganlage mit Tank. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, die sich eventuell rechnet, aber es geht auch mit weniger Aufwand (siehe dazu auch „Regenwassernutzung“).

Mit einer Regenwassertonne sammeln Sie einfach das Wasser, das eigentlich über die Regenrinne „verschwinden“ würde und nutzen es für die Bewässerung Ihres Gartens und Ihrer Zimmerpflanzen. Das spart Trink- und Abwasser! Und diese Tonnen haben sich inzwischen zu einer echten Zierde für Ihren Garten entwickelt. Ob in wirklich stylischen Farben, als griechische Amphore „getarnt“ oder in Maueroptik – fast alles ist möglich.